39 Euro im Monat mit dem Briefkasten: Lohnt sich das?
Eine ehrliche Einordnung: Was 39 € pro Monat im Jahr bedeuten, wie viel Aufwand dahintersteckt und für wen es passt.

Inhaltsverzeichnis
39 € pro Monat klingen erst einmal überschaubar. Interessant wird die Zahl, wenn du sie mit dem tatsächlichen Aufwand vergleichst. Genau darum geht es in diesem Artikel – ohne übertriebene Versprechen.
Das Wichtigste in Kürze
- 39 € pro vollem Monat, Teilmonate werden tagesgenau berechnet
- zwölf vollständige Monate ergeben 468 € Grundvergütung
- ab dem 6. Brief eines Monats zusätzlich 5 € je Brief
- normalerweise 0–3 Briefe monatlich
- Auszahlung zum Quartalsende, per Banküberweisung oder Amazon-Gutschein
- Kündigungsfrist: 3 Monate
Was 39 € im Jahr bedeuten
Bei zwölf vollständigen Monaten kommst du auf 468 € Grundvergütung. Kommen in einzelnen Monaten mehr als fünf Briefe an, erhöht sich der Betrag um 5 € je zusätzlichen Brief.
Das ersetzt kein Gehalt und ist kein Weg, um schnell reich zu werden. Es ist ein planbarer Zusatzbetrag, der zum Beispiel eine Handyrechnung, ein Streaming-Abo oder den Wocheneinkauf abdeckt.
Der Vergleich mit dem Aufwand
- Einrichtung: Bewerbung, Firmenschild anbringen, Code aus dem Aktivierungsbrief eingeben
- laufend: Briefkasten kontrollieren, wenige Minuten pro eingegangenen Brief
- Kosten für dich: kein Porto, kein Startkapital
Wenn du deinen Briefkasten ohnehin täglich leerst, ist der zusätzliche Aufwand klein.
Für wen passt das?
Gut geeignet
- du wohnst dauerhaft an der Adresse und bist zuverlässig erreichbar
- dein Briefkasten ist gut zugänglich und wettergeschützt
- du magst einen festen, ruhigen Nebenverdienst ohne Kundenkontakt
Weniger geeignet
- du bist häufig und lange nicht zu Hause
- dein Briefkasten ist schwer erreichbar
- du erwartest ein vollständig passives Einkommen ohne jede Mitwirkung
Beispielrechnung über ein Jahr
In Kurzform: 12 × 39 € = 468 €. Kommen im Jahr zusätzlich vier Briefe über die Grenze von fünf Briefen pro Monat hinaus, sind es 468 € + 20 € = 488 €.
Häufige Fragen
Bekomme ich die 39 € auch ohne Post?
Ja. Die Grundvergütung bekommst du dafür, dass du den Briefstandort bereitstellst – unabhängig davon, wie viele Briefe ankommen.
Wann startet die Vergütung?
Ab dem Tag, an dem dein Standort aktiv ist. Der erste Monat wird tagesgenau berechnet.
Muss ich das versteuern?
Einnahmen sind grundsätzlich steuerlich relevant. Wie das in deinem Fall aussieht, klärst du am besten mit deinem Finanzamt oder einer Steuerberatung.
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Nächster Schritt
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